Zweite DHB-Pokalhauptrunde

In der Saison 1994/95 sorgte der Handball-Bezirksligist HSC Landwehrhagen im DHB-Pokal für eine Sensation, indem er nacheinander den Oberligisten MTV Elmshorn (34:25) und den Regionalligisten Eintracht Hildesheim (29:22) aus dem Wettbewerb warf. In der dritten Hauptrunde traf der krasse Außenseiter in heimischer Halle auf den HC Empor Rostock, den ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Bundesliga Nord. Angeführt von den überragenden Brüdern Sven und Ronny Hinz bot das Amateurteam dem haushohen Favoriten über die reguläre Spielzeit hinweg mutig die Stirn und lag zeitweise sogar mit 13:8 in Führung. Erst nach doppelter Verlängerung und 80 aufreibenden Minuten setzten sich die Rostocker Profis hauchdünn mit 29:27 durch. Trotz des denkbar knapp verpassten Achtelfinals feierten Zuschauer und Verantwortliche die Staufenberger als gefeierten moralischen Sieger dieses historischen Pokalkrimis.

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